Beschleunigte Automatisierung – Der strategische Wandel der Bock 1 GmbH zu meviy

Jahrelang bremsten sechswöchige Lieferzeiten für Frästeile den industriellen Fortschritt aus. Ingenieure planten ihre Zeitpläne um diese Verzögerung herum und warteten oft Wochen, bevor die Produktion überhaupt begann. 

 

Daniel Daubner, Designer Industrial Engineering bei der Bock 1 GmbH & Co. KG, sah sich in seiner täglichen Arbeit mit dieser Einschränkung konfrontiert. Er entschied sich, den etablierten Prozess zu verlassen und die meviy-Plattform zu nutzen. Seine Erfahrung zeigt ein agileres, digital ausgerichtetes Produktionsmodell. 

Fokus auf Liefergeschwindigkeit 

 

Die Verkürzung der Lieferzeiten von sechs Wochen auf maximal 18 Tage verändert die Projektplanung grundlegend. Wenn Lieferungen vorhersehbar und schneller werden, reduzieren Teams Leerlaufzeiten und durchlaufen Iterationen mit größerer Kontrolle. 

 

Bei der Bock 1 GmbH & Co. KG verbesserte diese 70-prozentige Reduzierung der Durchlaufzeit die Projektzuverlässigkeit. Das Team liefert nun schnell und hält dabei seine internen Qualitätsstandards ein. 

 

Daniel Daubner erklärt:

„Während sechs Wochen für solche Produkte marktüblich sind, haben wir bisher maximal 18 Tage auf unsere Lieferungen gewartet. Davon profitieren unsere Kunden und Partner durch eine stärkere Planung und Projektsicherheit.“

Sofortige Preisermittlung in der Beschaffung 

 

Die traditionelle Beschaffung bindet wertvolle Zeit in der Technik. Lange Kommunikationswege mit lokalen Lieferanten und Partnern, teilweise im Ausland, verlangsamen den Fortschritt. Technische Abstimmungen und die Prüfung von 2D-Zeichnungen sorgen für weitere Verzögerungen. Konstrukteure verbringen Stunden mit der Klärung von Details, anstatt Lösungen zu entwickeln. 

 

Die meviy-Plattform macht einen Großteil dieses Austauschs überflüssig. Konstrukteure laden STEP-Daten hoch und erhalten sofort einen Preis. Der direkte Weg vom 3D-Modell zum Angebot reduziert das Risiko von Fehlern, die bei der Interpretation von 2D-Zeichnungen entstehen. 

 

Dieser Prozess verkürzt den Weg vom Konzept zur Bestellung. Teams agieren innerhalb von Minuten, anstatt Tage auf eine Bestätigung zu warten. Ingenieure konzentrieren sich auf den technischen Aufbau statt auf die Verwaltung von administrativen Schleifen. 

Ein selbsterklärendes Industriewerkzeug: Entwickelt für den Anwender 

 

Eine komplexe Komponente, wie etwa ein vakuumbetriebener Greifer zur Positionierung von Aluminiumgehäusen, erfordert technische Präzision. Der Beschaffungsprozess muss diese Komplexität nicht widerspiegeln. Digitale Fertigungswerkzeuge zeigen heute, dass Industriesoftware intuitiv bleiben kann, selbst bei anspruchsvollen Teilen. 

 

Wenn das System klar und einfach zu bedienen ist, verbringen Konstrukteure weniger Zeit mit der Administration. Sie konzentrieren sich auf technische Entscheidungen statt auf Plattformschulungen oder manuelle Klärungen. Bei der Bock 1 GmbH & Co. KG hat diese Benutzerfreundlichkeit großes Vertrauen in die Plattform geschaffen. Das Team hat bereits zugestimmt, kommende Funktionen zu testen. Daniel Daubner erläutert: 

„Die technischen Lösungen sind optimal; das System ist selbsterklärend. Ich bin wirklich beeindruckt und freue mich auf die Gelegenheit, Tester zu werden, wenn in Zukunft Drehteile eingeführt werden.“

Intelligente Wartung: Die Stärke der Komponentenkennzeichnung 

 

Die Effizienz in einem digitalen Ökosystem endet nicht mit der Lieferung des Teils; sie erstreckt sich über den gesamten Lebenszyklus der Maschine. Durch die Zuweisung einer eindeutigen Nummer für jede Komponente verknüpft die Plattform das physische Teil mit seiner gesamten Bestellhistorie. Dies schafft eine klare digitale Referenz für die zukünftige Verwendung. 

 

Für Bereiche wie OFFICE und AUTOMOTIVE vereinfacht dies die Wartung. Wenn ein Verschleißteil ausgetauscht werden muss, bestellt das Team unter Verwendung der hinterlegten Nummer nach. Es ist nicht mehr nötig, nach Zeichnungen zu suchen oder Spezifikationen erneut zu bestätigen. Das Risiko von Fehlbestellungen sinkt. 

 

Diese strukturierte Kennzeichnung unterstützt komplexe Automatisierungssysteme langfristig. Teile bleiben auch Jahre nach der Erstinstallation rückverfolgbar und wartungsfreundlich. 

Fazit: Neudefinition von Lieferantenstandards 

 

Die digitale Fertigung verändert die Erwartungen der Unternehmen an ihre Lieferanten. Vorhersehbare Lieferzeiten, sofortige Preisgestaltung und strukturierte Komponentendaten werden zu Standardanforderungen. 

 

Die geplante Integration von Drehteilen markiert den nächsten Schritt. Die Erweiterung der Kapazitäten innerhalb desselben digitalen Workflows wird die Beschaffungskontrolle und die Produktionsstabilität weiter stärken.